PV Ertragsrechner: Photovoltaik-Erträge maximieren

Thor Marquardt
Zuletzt aktualisiert:
19.3.2024

Der Solar-Ertrag ist die wichtigste Kennzahl für die Bewertung der Effizienz und Rendite einer Photovoltaikanlage.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie mit unserem Photovoltaik-Ertragsrechner den Ertrag Ihrer Anlage genau berechnen und optimieren können.

PV-Ertragsrecher

Rechnen Sie mit diesem PV-Ertragsrechner schnell und einfach Ihren persönlichen PV-Ertrag aus. Geben Sie dafür die Eckdaten der geplanten PV-Anlage ein und Ihre Erträge inkl. Ertragsdiagramm werden automatisch generiert.

Hinweis: Dieser Rechner ermittelt den PV-Ertrag innerhalb von Deutschland und Österreich. Wählen Sie dafür einfach Ihr Bundesland in der Liste aus.

Ort
Leistung
Neigungswinkel
Ausrichtung

Das Ergebnis:

Jahresertrag SymbolJahresertrag

Der Jahresertrag gibt Ihren gesamten PV-Ertrag in einem Jahr an.

Jahresertrag SymbolSpezifischer Ertrag

Der spezifische Ertrag gibt an, wie viel kWh PV-Strom Sie mit einem kWp PV-Leistung produzieren können. Der spezifische Ertrag ist also nur von Wohnort, Dachausrichtung und Neigungswinkel der Photovoltaikanlage abhängig.

Jahresertrag SymbolkWh
Spezifischer Ertrag SymbolkWh/kWp

Wichtig: Die Ergebnisse des PV-Ertragsrechners sind eine grobe Prognose und weichen oft von den tatsächlichen Ertragswerten ab. Um Ihren individuellen PV-Ertrag genau zu bestimmen, können Sie hier eine unverbindliche Anfrage stellen:

Einschätzung erhalten

So funktioniert der Photovoltaik-Ertragsrechner

Ein PV-Modul neben einem Rechner und einem Fragezeichen Icon

Unser Photovoltaik-Ertragsrechner ist ein kostenloses Online-Tool, das

  • den Jahresertrag
  • den spezifischen Ertrag
  • und den monatlichen Ertrag im Jahresverlauf

einer Photovoltaik-Anlage berechnet. Die Ergebnisse werden in Kilowattstunden (kWh) angegeben.

Was die einzelnen Ergebnisse bedeuteten, haben wir für Sie nachfolgend aufgeschlüsselt:

1. Jahresertrag

Der Jahresertrag zeigt die Menge an Strom, die eine Anlage innerhalb eines Jahres erzeugen kann. Sie wird in Kilowattstunden (kWh) gemessen und ist abhängig von allen vier Eingabewerten.

2. Spezifischer Ertrag

Der spezifische Ertrag einer Photovoltaikanlage bezieht sich auf drei der vier Eingabewerte, wobei die Nennleistung der Anlage nicht berücksichtigt wird. Dies ermöglicht den Vergleich verschiedener Anlagengrößen.

Tipp:

Grundsätzlich ist ein höherer spezifischer Ertrag immer besser. Versuchen Sie hier also mithilfe des Ertragsrechners zu optimieren. In Deutschland liegt der Durchschnittswert bei 1.000 kWh pro kWp. Diese Größe ist ein wichtiger Faktor für die Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage.

3. Monatlicher Ertrag

Der monatliche Ertrag wird immer in einem Diagramm ausgegeben. Die Grafik zeigt den Verlauf der Energieerträge über das gesamte Jahr hinweg. Dadurch erkennen Sie, wie viel Strom in den verschiedenen Monaten und Jahreszeiten erzeugt wird.

Aufgrund der unterschiedlichen Sonnenstände steht sind die Erträge über die Monate stark schwankend. Das ist normal. Zudem ist die Neigung der Dächer von Bedeutung. Im Winter steht die Sonne niedriger, weshalb Steildächer bessere Ergebnisse erzielen. Im Sommer hingegen profitiert die PV-Anlage auf dem Flachdach.

Unser Tipp: Lassen Sie sich ausführlich von einem Fachunternehmen beraten. Hier können Sie eine Anfrage stellen:

Leitfaden für den Photovoltaik-Ertragsrechner

Ein PV-Modul neben einem Rechner und einem Leitfaden Icon

Damit Sie mit unserem Solar-Ertragsrechner eine realistische Planung Ihrer Solaranlage durchführen können, benötigen Sie vier Daten. Nur, wenn diese stimmen, kann eine realistische Prognose gegeben werden.

1. Globalstrahlung (Bundesland)

Die Globalstrahlung zeigt die Bestrahlungsintensität pro Quadratmeter an. Der Wert variiert je nach Region und schwankt auch über die Jahreszeiten.

Je weiter man nach Süden geht (bis zum Äquator), desto höher steigt die Strahlungsenergie an. In Deutschland betrug die durchschnittliche Globalstrahlung im Jahr 2022 etwa 1227 kWh/m².

Um die Berechnung zu vereinfachen, haben wir die durchschnittliche Globalstrahlung je Bundesland zur Hand genommen. Innerhalb eines Bundeslands gibt es zwar geringfügige Unterschiede, doch in den meisten Fällen sind diese marginal und können vernachlässigt werden.

2. Nennleistung der PV-Anlage

Die Nennleistung gibt an, wie viel Leistung Ihre PV-Anlage unter Standardtestbedingungen maximal erbringen kann. Sie ergibt sich aus der Leistungssumme aller Solarmodule und wird in Watt-Peak (Wp) angegeben. Sie finden die Nennleistung immer im Datenblatt der Modultypen.

Ein übliches Solarpanel besitzt etwa 340–400 Wp. Vergessen Sie nicht, die Werte vor der Eingabe in den Ertragsrechner umzurechnen. 1.000 Wp entsprechen 1 kWp.

Die Rechnung ist kinderleicht. Bei 20 Solarmodulen mit jeweils 350 Wp ergibt das:

20 x 350 = 7.000 Wp = 7 kWp

Hinweis:

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3. Neigungswinkel

Der Neigungswinkel der Module hat ebenfalls Auswirkung auf den Solarertrag Ihrer PV-Anlage. In Deutschland liegt der optimale Winkel zwischen 30 und 40 Grad - tendenziell in Süddeutschland etwas niedriger (da die Sonne etwas höher steht) und in Norddeutschland etwas höher.

4. Dachausrichtung

Die Ausrichtung Ihres Dachs hat einen entscheidenden Einfluss auf die Rendite Ihrer Anlage. Prinzipiell kann auf jedem Dachtyp eine Solaranlage installiert werden. Den höchsten Ertrag liefert allerdings eine Ausrichtung nach Süden. Den geringsten Ertrag erzielen Sie mit der Nordseite.

Oftmals werden für die Ausrichtung Gradangaben genutzt. Denn diese Werte sind genauer als die Angabe grober Himmelsrichtungen. Dabei gelten die folgenden Werte:

  • 0° = Süden
  • 180° = Norden
  • 90 Grad = Westen
  • - 90 Grad = Osten

Dabei lassen sich auch alle Winkel dazwischen nutzen. Je genauer die Angabe, desto realistischer ist auch das Ergebnis am Ende.

In unserem Ertragsrechner haben wir uns jedoch für die Auswahl der Himmelsrichtungen entschieden. So müssen Sie nicht extra am Haus Nachmessen und kommen schneller zum Ergebnis.

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