Solarstrom ist grün, stärkt Ihre Unabhängigkeit und entlastet Ihre Brieftasche. Doch lohnt sich eine Photovoltaikanlage wirklich für jeden oder noch wichtiger für Sie? Welche Pro- und Contra-Seiten Solarstromanlagen mit sich bringen, erfahren Sie hier.
Beitrag zur Energiewende
Hohe Anschaffungskosten
Langfristige Sparmöglichkeit bei Stromkosten
Schwankende Erträge
Unabhängigkeit in Stromversorgung
Flächenverbrauch
Zusätzliche Einkommensquelle
Niedriger Wartungs- und Installationsaufwand
Anbindung an E-Auto möglich
Beitrag zur Energiewende
Langfristige Sparmöglichkeit bei Stromkosten
Unabhängigkeit in Stromversorgung
Zusätzliche Einkommensquelle
Niedriger Wartungs- und Installationsaufwand
Anbindung an E-Auto möglich
Hohe Anschaffungskosten
Schwankende Erträge
Flächenverbrauch
Wie Sie der Liste oben entnehmen können, gibt es mehr Punkte, die für als gegen die Anschaffung einer PV-Anlage sprechen. Was das genau bedeutet, sehen wir uns nachfolgend einmal genauer an.

Um die Klimakrise aufhalten zu können, bedarf es eines gewaltigen Wandels. Der Energiesektor spielt eine entscheidende Rolle auf dem Weg dorthin. Denn jede Kilowattstunde, die aus einer nachhaltigen Quelle bezogen wird, ersetzt fossile Brennstoffe wie Kohle- oder Atomkraft.
Das nimmt direkten Einfluss auf die weltweite CO2-Bilanz und wirkt so der Klimaerwärmung effektiv entgegen.
Dass sich ein Privatverbraucher kein Windrad in den Garten oder eine Wasserturbine in den Teich stellen kann, ist klar. Dennoch können Sie durch eine eigene PV-Anlage einen wichtigen Beitrag leisten. Denn diese sind schadstoffarm und außerdem größtenteils recycelbar.

PV-Anlagen sind treu. Dadurch, dass sie so gut wie keine beweglichen Teile aufweisen, ist der Verschleiß gering. Im Regelfall können Sie mit einer Lebensdauer von 30 Jahren rechnen. Nur der Wechselrichter wird meistens nach 10 bis 15 Jahren ersetzt werden müssen.
Darüber hinaus produziert Ihre PV-Anlage über die gesamte Laufzeit hinweg bei jedem günstigen Sonnenstrahl für Sie fleißig Strom. Je nachdem, wie der Energiebedarf Ihres Haushalts ist, lässt sich so ein Großteil Ihres Stromkonsums über Ihre Solaranlage abdecken.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie viel Strom Sie von einer PV-Anlage grundsätzlich erwarten können, welche Vergleichsdaten es gibt und wie sie zu verstehen sind. So finden Sie die passende Dimensionierung.

Strom, den Ihre PV-Anlage erzeugt, können Sie direkt im Anschluss ohne Umwege verbrauchen. Sollten Sie dazu noch einen Stromspeicher besitzen, können Sie ihn auch langfristig aufsparen.
Beide Möglichkeiten entlasten das öffentliche Stromnetz. Gleichzeitig sind Sie von Preisschwankungen am Strommarkt weniger stark betroffen. Durch eine PV-Anlage erhalten Sie also nicht nur finanzielle Vorteile, sondern auch mehr Planungssicherheit für Ihr persönliches Energiemanagement.
Sie benötigen mehr Infos zum Theme Autarkie? Diese finden Sie hier.

Neben den oben bereits erwähnten effektiv eingesparten Stromkosten durch mehr Unabhängigkeit von den Energie-Versorgungsunternehmen bietet eine PV-Anlage noch eine weitere Einkommensquelle. Das Zauberwort lautet „Einspeisevergütung“.
Dabei handelt es sich um einen finanziellen Ausgleich für den von Ihnen ins öffentliche Stromnetz eingespeisten PV-Strom. Anschließend ist ein Netzbetreiber dazu verpflichtet, Ihnen den Strom kostenpflichtig abzunehmen.
Auch wenn die Einspeisevergütung in den letzten Jahren abgenommen hat, so werden Verträge immer für 20 Jahre festgeschrieben.
Es lohnt sich also, schnell zu sein und noch eine gewinnbringende Vergütung einzukassieren.

Im Vergleich zu anderen nachhaltigen Energiequellen sind PV-Anlagen für einen besonders niedrigen Aufwand in Bezug auf Installation und Wartung bekannt. Da die Solarmodule aber im Freien aufgestellt und so den Launen des Wetters tagtäglich ausgesetzt sind, ist eine regelmäßige Reinigung empfehlenswert.
Doch keine Sorge. Dafür brauchen Sie nicht extra einen Profi zu beauftragen. Das können Sie mit einem Eimer und Wasser auch schnell selbst in die Hand nehmen. Ziel des Ganzen ist es nur, Ihre PV-Anlage von Laub und sonstigem Schmutz zu befreien.

Ein wichtiger Grund, der viele zum Umstieg auf Grünstrom bewegt, sind die Umweltaspekte. Somit ist eine Solaranlage häufig nur eine Maßnahme von vielen innerhalb eines größeren Nachhaltigkeitskonzepts.
Teil davon ist meistens auch ein Elektrofahrzeug inklusive einer Ladestation. Diese lassen sich wunderbar an das System Ihrer PV-Anlage anschließen. Denn nur mit einer sauberen Energiequelle ist Elektromobilität auch wirklich grün.
Nachdem wir nun die positiven Aspekte von PV-Anlagen ausführlich angesprochen haben, müssen wir auch auf die Schattenseiten von Solarmodulen hinweisen.

Es ist kein Geheimnis, dass ein Gutschein für eine komplette PV-Anlage nicht unbedingt einfach mal so unter dem Weihnachtsbaum zu finden ist. Die anfänglichen Investitionskosten lassen viele häufig erst einmal schlucken.
Mindestens 7.000–10.000 Euro muss man vorab auf den Tisch legen, um ein vernünftiges Modell zu bekommen. Möchte man die Anlage um einen Batteriespeicher erweitern, kommt zusätzlich eine ordentliche Summe drauf.
Somit wäre dann 13.000–18.000 Euro realistischer. Um die Kosten amortisieren zu können, bedarf es somit etwas Geduld. Mit 10 bis 15 Jahren sollten Sie auf jeden Fall rechnen.
Für alle, die nicht bereit sind, so hohe Summen als Anfangsinvestition auf den Tisch zu legen, gibt es eine weitere Möglichkeit. Hier können Haushalte ihre Anlage über 15 bis 20 Jahre via kleinere monatliche Beträge abzahlen und gleichzeitig schon vom eigenen Solarstrom und Stromkostenersparnissen profitieren.
Die Entscheidung, ob Sie eine PV-Anlage kaufen oder mieten möchten, ist definitiv eine Überlegung wert.
Tipp: Photovoltaik flexibel finanzieren mit Enpal
Enpal bietet Photovoltaikanlagen inklusive Speicher und Wallbox nicht nur zum Kauf, sondern auch mit der flexiblen EasyFlex-Finanzierung an.
Eine hohe Anfangsinvestition entfällt: Es gibt keine Anzahlung oder Reservierungsgebühr, die Zahlung beginnt erst nach der Inbetriebnahme. Kostenlose Sondertilgungen sorgen zudem für maximale Flexibilität.
Auf Wunsch lässt sich die Solaranlage mit Stromspeicher, Wärmepumpe, Wallbox, Smart Meter und Enpal.One+ kombinieren. Das intelligente Energiemanagement vernetzt alle Komponenten und ermöglicht es, überschüssigen Strom unter den passenden Voraussetzungen besonders gewinnbringend zu vermarkten.
Je nach Ausstattung, Verbrauch und Marktbedingungen können so zusätzliche Einnahmen erzielt werden.

Solarzellen brauchen Sonne, um Lichtenergie in elektrische Energie umwandeln zu können. Wolken, Wetter, Temperaturunterschiede, Jahres- sowie Tageszeiten – all das wirkt sich auf den Ertrag Ihrer PV-Anlage aus.
Durststrecken müssen dann über Reststrom im Batteriespeicher oder über das öffentliche Stromnetz ausgeglichen werden.
Außerdem verliert Ihre PV-Anlage im Laufe der Jahre auch an Leistungsstärke. Bei einem guten Modell können Sie aber nach 20 Jahren noch mit mindestens 80 % des Ursprungswerts rechnen. Einige Hersteller versprechen sogar 90 %.

Photovoltaikanlagen haben beispielsweise gegenüber Windrädern den Vorteil, dass sie zum einen geräuschlos und zum anderen außerhalb des Sichtfelds sind. Solange Licht einfallen kann, spielt es keine Rolle, wo die Module installiert werden.
Allerdings bedarf es einer gewissen Anzahl an Solarmodulen, um eine adäquate Menge an Strom für einen Privathaushalt produzieren zu können.
Die meisten Module sind knapp 1,7 m lang und 1 m breit. Sprechen Sie daher vor dem Kauf am besten mit einem Fachmann, um die passende Anzahl für Ihre verfügbare freie Fläche zu ermitteln.
Nähere Informationen hierzu erfahren Sie in unserem Artikel PV-Modul Größe: Alle Maße, Daten & Gängige Typen

Zum Abschluss noch ein Blick auf die steuerlichen Aspekte. Auch für private Photovoltaikanlagen gelten in Deutschland steuerliche Regelungen – diese wurden jedoch in den vergangenen Jahren deutlich vereinfacht.
Für die Lieferung, den Kauf und die Installation von Photovoltaikanlagen gilt unter bestimmten Voraussetzungen weiterhin der Umsatzsteuersatz von 0 %. Dadurch fällt beim Erwerb und der Installation einer begünstigten PV-Anlage keine Umsatzsteuer an.
Auch für den Betrieb der Anlage ergeben sich Erleichterungen: Betreiber begünstigter Photovoltaikanlagen müssen auf die Einspeisung des erzeugten Stroms in der Regel keine Umsatzsteuer abführen. Ebenso entfällt in den meisten Fällen die Pflicht zur Abgabe regelmäßiger Umsatzsteuer-Voranmeldungen.
Darüber hinaus sind die Einnahmen aus dem Betrieb begünstigter Photovoltaikanlagen grundsätzlich von der Einkommensteuer befreit. Dies gilt für Anlagen, die die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen – insbesondere hinsichtlich der installierten Leistung und der Art des Gebäudes.
Da die steuerlichen Regelungen an bestimmte Bedingungen geknüpft sind und sich gesetzliche Vorgaben ändern können, empfiehlt es sich, vor der Anschaffung oder Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage die aktuellen Informationen der Finanzverwaltung oder eine steuerliche Beratung heranzuziehen.
Ausführliche Informationen zu den aktuellen steuerlichen Regelungen für Photovoltaikanlagen finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums der Finanzen sowie Ihrer zuständigen Finanzverwaltung.
Informieren Sie sich über Ihre Rechte, Pflichten und Änderungen im Zuge der Steuerreform 2023 hier.
Unser Tipp:
Informieren kostet nichts, schafft keine Abhängigkeiten und löst Unklarheiten. Vergleichen Sie Angebote verschiedener PV-Anbieter miteinander und verschaffen sich einen Überblick.
